Energieeinsparpotential

Energieeinsparpotential

Das größte Energieeinsparpotenzial ist bei der Sanierung bestehender Gebäude zu erreichen. Bestehende nicht sanierte Gebäude benötigen derzeit durchschnittlich dreimal soviel Energie zur Wärmeversorgung wie Neubauten. Doch trotz steigender Energiepreise werden bei Sanierungsvorhaben die bestehenden Energieeinsparpotentiale nicht genügend ausgeschöpft. Es werden rund 87% des gesamten Energiebedarfs in privaten Haushalten für Raumerwärmung und Warmwasser benötigt.

Durch eine fachgerechte Sanierung, einschl. einer modernen, effizienten Gebäudetechnik können bis zu 80% des Energiebedarfes eingespart werden. Von den möglichen energetischen Einsparpotenzialen werden bei Modernisierungs- oder Sanierungsmaßnahmen durchschnittlich nur rund ein Drittel genutzt.

Die Heizkostenbelastung hat sich in den vergangenen zehn Jahren im Durchschnitt verdoppelt. Langfristig werden die Preise weiter steigen. Hauseigentümer müssen jedoch nicht Jahr für Jahr tiefer ins Portemonnaie greifen - wer einem alten, unsanierten Eigenheim moderne Heizungstechnik, dichte Fenster und eine gute Dämmung spendiert, kann seinen Energieverbrauch um durchschnittlich 80% senken.

Der Zeitpunkt für den Austausch alter Heizungen ist so günstig wie nie: Moderne und effiziente Heizungssysteme stehen zur Verfügung, durch hohe Energiepreise machen sich Einsparmaßnahmen schneller bezahlt und der Staat unterstützt die Investition mit attraktiven Förderungen. Wer jetzt eine neue Heizung in Kombination mit regenerativen Energieträgern installiert, spart dauerhaft Energiekosten und hat schon in diesem Jahr eine spürbare Entlastung im Haushaltsbudget zu erwarten.


Wichtig bei der Entscheidung für neue Energien

Bei der Entscheidung einer nachhaltigen Modernisierung von bestehenden Gebäuden bestehen für Hauseigentümer, Verwalter und Vermieter offene Fragen.

Welche Bautechnik und Anlagentechnik eignet sich für welches Haus? Welche Komponenten gibt es?
o Passivhaus, Niedrigenergiehaus, Vollwärmeschutz
o Sonnenwärmeanlagen, Photovoltaik, Biomasseanlagen, Holzfeuerungsanlagen, Wärmepumpen
o effiziente Anlagentechnik
o Nutzung regenerativer Energien im Kontext einer energieeffizienten Sanierung

Bei bestehenden Gebäuden ist mit entsprechendem Modernisierungsaufwand der Standard des Endenergiebedarfes eines Neubaues sicher zu erreichen und sogar zu unterschreiten.
Doch welcher Aufwand rechtfertigt die individuellen objektiven (Bau- und Anlagensubstanz) und subjektiven (Investitionsbudget, Folgekosten, Betriebskosten) Anforderungen und Ansprüche?
Welche bestehenden bzw. zu erwartenden Reglementarien sind zu beachten
Welche Förderalternativen und Finanzierungsmöglichkeiten bzw. -Konditionen bestehen?
Welcher Modernisierungsaufwand ist nachhaltig und wirtschaftlich?
Welche Synergien sind möglich?
Wie sollte die Reihenfolge einer Gewerk übergreifenden Modernisierung erfolgen?
Wie sollten Gewerk übergreifende Modernisierungen koordiniert und kontrolliert werden?

Die Antworten werden, geschuldet einer oft nicht plausibel durchdachten und publizierten Energiepolitik, den teilweise aktionistischen Entscheidungen und populistische Kampfansagen der Politiker aller Couleur sowie der Rolle des Staates als Profiteur der aktuellen Energiepreispolitik und des Einflusses von Lobbyisten auf regionale und überregionale Entscheidungen sicher nicht einfacher.

Eine gute, unabhängige und Gewerk übergreifende Energieberatung ist das A und O für jeden, der den Energieverbrauch seines Hauses senken will.

Wir zeigen Schwachstellen, Energiespar-Potenziale und Synergieeffekte am Haus, wo sinnvoll mit vertretbarem Aufwand zusätzlich viel gespart werden kann und gibt Empfehlungen zu nachhaltigen Sanierungsoptionen, zur Wirtschaftlichkeit, zu Förderprogrammen und geltenden Reglementarien.

Nachhaltige Lösungen, wie die Kombination aus einer guten und sinnvollen Gebäudedämmung und einer effizienten Heizung senken nachhaltig Energieverbrauch und -kosten. Wer in einem energiesparenden Haus auf Wärme aus Erneuerbaren Energien setzt, sorgt tatsächlich für weitgehende Unabhängigkeit von Öl oder Gas.

Erneuerbare Energien sind vor allem in energieeffizienten Gebäuden wirtschaftlich. Eine Verbesserung der Wärmedämmung und damit eine Verringerung des Energiebedarfs ist deshalb im Zusammenhang mit der Erneuerung der Heizungsanlage sinnvoll, wirkungsvoll und wirtschaftlich.



Beispiel:

Die Heizungsumstellung auf Brennwerttechnik mit Solaranlagen kann bis zu 30 Prozent Energiekosten einsparen. Bei einem typischen Einfamilienhaus aus den 70er Jahren können das bis zu 1.000 Euro im Jahr sein. Bei Heizölpreisen von über 80 Euro für 100 Liter muss ein Haushalt heute fast doppelt so viel für Heizung und Warmwasser zahlen wie noch vor 10 Jahren.

Investitionen in Solaranlagen für die Heizung und Trinkwassererwärmung werden vom Staat mit bis zu 105 Euro für jeden Quadratmeter Kollektorfläche gefördert. Die alleinige Energieversorgung von Gebäuden mit Solaranlagen ist derzeit nicht möglich. Deshalb werden besonders effiziente Anlagenkombinationen zum Beispiel mit Holzheizungen, Wärmepumpen oder Brennwertgeräten mit einem Extra-Zuschuss von 750 Euro belohnt.


(C) 2011 - Alle Rechte vorbehalten

Diese Seite drucken